Mutter kassiert für die Vergewaltigung ihres siebenjährigen Sohnes

Die kleine Familie lebte in der Nähe von Freiburg. Die Mutter (47) begann mit dem Missbrauch ihres Sohnes als dieser sieben Jahre alt war. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten (37) verging sie sich an ihm und bot ihn gegen Geld via Internet zur Vergewaltigung an. Für den Buben begann ein zweijähriges Martyrium, bis endlich die Polizei durch einen anonymen Hinweis auf den entstandenen Kinderschänderring aufmerksam wurde. Die Ermittlungen begannen im letzten September; im Oktober wurden die ersten Täter verhaftet.

Für die baden-württembergische Polizei ist es der schwerste Fall von organisiertem Kindesmissbrauch, den sie bislang aufgedeckt hatte. Einer der Täter wurde mit Fesselutensilien im Gepäck in Karlsruhe verhaftet, wohin er aus Schleswig-Holstein angereist war. Im Zusammenhang mit dem ermöglichten Kindesmissbrauch hatte er sich auch über Tötungsphantasien von Jungen geäußert.

Bislang wurden acht Täter ermittelt und verhaftet, sie sind zwischen 32 und 43 Jahren alt. Der Bub wurde in staatliche Obhut gegeben. Er wird für den Rest seines Lebens an der erlittenen Gewalt und dem absoluten Vertrauensbruch durch seine Mutter leiden.

Auch hier zeigte sich einmal mehr, der überwiegende Tatort für sexuell missbrauchte Kinder ist und bleibt die Familie.

Bericht

Nachtrag: Familiengericht zwang den Jungen zurück zu seinen Schändern

Das zuständige Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald bestätigte, dass der Junge im März 2017 bereits aus der Familie genommen worden war, nachdem dem Jugendamt durch die Polizei bekannt wurde, dass der Lebensgefährte der Mutter einschlägig wegen Sexualvergehen vorbestraft war. Das zuständige Familiengericht sah jedoch keine Gefährdung und schickte den Jungen zu seinen Schändern zurück. Das Oberlandesgericht bestätigte die Entscheidung. So war der Junge weitere sechs Monate – für ein Kind eine sehr lange Zeit – der sexuellen Gewalt durch Mutter und Stiefvater sowie durch zahlende Vergewaltiger ausgesetzt.

Unter der Aufsicht des Jugendamtes Breisgau-Hochschwarzwald konnte bereits 2015 der Junge Alessio von seinem Stiefvater todgeprügelt werden. Der verantwortliche Sachbearbeiter im Jugendamt wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Im aktuellen Fall betreute das Jugendamt bereits über zwei Jahr den Jungen, da es Lernmittel für ihn finanzierte. In dieser Zeit begann auch sein Missbrauch.

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2 Kommentare zu „Mutter kassiert für die Vergewaltigung ihres siebenjährigen Sohnes

  1. „Auch hier zeigte sich einmal mehr, der überwiegende Tatort für sexuell missbrauchte Kinder ist und bleibt die Familie.“

    Nein, die Familie eher nicht, sondern Surrogatverhältnisse. Also Heime, Pflegestellen und neue Bedarfsgemeinschaften eines Elternteils ( i.d.R. der Mutter ), wie in den beiden oben angeführten Fällen auch.
    Und das sogar in den Absolutzahlen, wie man an den Pressemeldungen getöteter Kinder direkt ablesen kann. Die Prozentwerte sind dementsprechend noch um ein Vielfaches schlimmer.

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